Wahrsagen und Hellsehen

Wahrsagen-und-Hellsehen

Wahrsagen hat ursprünglich die gleiche Bedeutung wie Hellsehen. In allen Kulturkreisen sind Wahrsager und Rituale des Hellsehens bekannt. Es hat eine lange Tradition, die bis in die Antike zurückgeht. Ein populäres Beispiel antiker Weissagung ist das Orakel von Delphi. Die Rolle des Mediums übernahm damals die Priesterin Pythia. Auch die biblischen Propheten lassen sich in die lange Reihe der Wahrsager einordnen. Von den alten Germanen ist die Lehre von den Runen überliefert. Mit Hilfe der magischen Zeichen können zukunftsweisende Vorhersagen getroffen werden. Von den Zigeunern sind das Handlesen und die Deutung aus dem Kaffeesatz bekannt.
Aber beim Wahrsagen geht es nicht nur um einen Blick in die Zukunft. Auch Aspekte der Vergangenheit und Gegenwart treten hervor. Diese Erkenntnisse werden vom Wahrsager in Zusammenhang mit der Zukunft gesetzt, so dass der Ratsuchenden seinen Nutzen daraus ziehen kann.

Während der Hellseher über transzendente Fähigkeiten verfügt, mit denen er Ereignisse vorhersieht, die in der Zukunft liegen, bedient der Wahrsager sich verschiedener Hilfsmittel. Das kann eine Kristallkugel sein, bei er es wiederum die Farben und Formen sind, die sich innerhalb der Kugel verändern. Dem Wahrsager obliegt es, diese Veränderungen dem Fragenden quasi zu übersetzen. Ähnlich verhält es sich, wenn der Wahrsager andere esoterische Gegenstände benutzt. Eine Methode ist das Kartenlegen. Hier sind es dann die Schicksalskarten, die zu dem Wahrsager sprechen. Aber auch innerhalb dieses Spektrums gibt es verschiedene Varianten. Sie reichen von einfachen Skatkarten, Zigeunerkarten und Tarotkarten bis zu Kipperkarten und Engel- und Orakelkarten. Numerologie, Handlesen, Sternendeutung oder das Lesen aus dem Kaffeesatz sind weitere bewährte Medien, die einem Wahrsager zur Verfügung stehen.

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